Aktionismus fühlt sich nach Fortschritt an.
Ist aber oft nur Reaktion.
Wenn Druck steigt,
greifen viele Organisationen zu Maßnahmen:
neue Initiativen, neue Tools, neue Programme.
Nicht, weil sie wirken –
sondern weil sie verfügbar sind.
Struktur ist unbequemer.
Sie zwingt zur Entscheidung.
Sie legt fest, was gilt.
Und was endet.
Aktionismus fragt:
Was können wir noch tun?
Struktur fragt:
Was muss geklärt sein, damit Handeln Wirkung hat?
Ohne Struktur arbeiten Teams gegeneinander.
Entscheidungen werden relativ.
Prioritäten wechseln mit der Lautstärke des Moments.
Mit Struktur entsteht Ruhe.
Nicht Stillstand –
sondern Ausrichtung.
Struktur schlägt Aktionismus,
weil sie Wirkung wiederholbar macht.
Nicht einmal.
Sondern dauerhaft.